Renaturierung an der Gersprenz 

Hergershausen / (Hessen)

Bereits im Winter wurden an den entsprechenden Stellen, an denen die späteren Mäander gebaggert wurden, einige Pappeln gefällt (Leider nur dort).

Es wäre wünschenswert gewesen, den kompletten Pappelbestand oder zumindest auch auf der Höhe des angrenzenden Angelvereins ASV - Hergershausen, zu fällen und durch standortgerechte bzw. heimische Bäume zu ersetzen. Die Pappeln sind morsch und stellen gerade in den Wintermonaten eine Gefahr für Wanderer entlang der Gersprenz dar. Wer schon mal ein Pappelast herunter stürzen hat sehen, der weiß wovon ich hier rede.

Weiterhin sorgen die Pappeln regelmäßig für Unmengen von Laub, welches so gut wie nicht verrottet und in den jetzt stehenden Ab- schnitten für ein nahezu totes Gewässer sorgen.

Bei Hochwasser lagert sich jedemenge Müll an den Gewässerbarrieren und den entstandenen Rückstaubecken an.

Die Angler werden sich wohl auch hier drum kümmern müssen.

Aber die Gewässerbarrieren haben auch ihr positives. Im Winter bei Hochwasser bilden die toten Streckenabschnitte Rückzugsmöglich- keiten für die Fische.

Nach wie vor ungelöst ist die Problematik mit der ortsansässigen Mühle. Dort ist ein Wasserkraftwerk installiert, dass sauberen Strom produziert.

Wie verträglich der saubere Strom für die Umwelt und vor allem das Gewässer ist, ist im Sommer für Jedermann sichtbar.

Damit das Wasserkraftwerk Strom produziert, wird die Gersprenz regelmäßig angestaut und fast bis auf wenige Zentimeter ablaufen lassen.

Welch ein Paradies für die Lebewesen in der Gersprenz. Die Wortmeldungen der Angler interessieren hier kaum jemanden.

Insgesamt gesehen ist die Renaturierungs- maßnahme eher positiv zu bewerten.

Bleibt nur noch das nächste Hochwasser abzuwarten, dann wird sich zeigen, ob die Maßnahme auch baulich gelungen ist.

Das neu Gersprenz-Panorama

Gewässervorstellung

Stand: Januar 2005

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